Schmetterlinge sind die Seele des Gartens - jedenfalls wurde in der Antike der Schmetterling als Symbol für diese betrachtet.

So oder so, Schmetterlinge zaubern fast bei jedem Menschen ein Lächeln ins Gesicht. Jeder hat sie gern in seinem Garten, aber tatsächlich sehen wir immer weniger von ihnen. Sie reagieren sehr sensibel auf das Verschwinden von ursprünglicher Natur, genau gesagt, auf das Verschwinden von Landschaftsstrukturen und von heimischen Wildpflanzen.

Damit ist schon das meiste gesagt, was wir für die zarten Langrüssler (die Elefanten unter den Insekten), für die Motten, hübscher ausgedrückt, die Nachtfalter, für die Gespinste und Raupen tun können.
Wir müssen ihnen Plätze schaffen, an denen sie Nahrung, sprich Nektar, tanken können. Wir müssen ihnen geschützte Strukturen geben, an denen sie überwintern können, und für die Raupen müssen wir die „richtigen" Pflanzen im Garten haben, damit überhaupt ihre Metamorphose ablaufen kann und sich die nimmersatte Larve in diesen prächtigen Gaukler der Lüfte verwandeln kann.

wetlands-mother-of-pearl-butterfly-342160_1920.jpg Kaisermantel (Argynnis paphia)